Blütenträume

von Lutz Hübner

Samstag, 19. Jan. 2019 – 20:00 Uhr

Sonntag, 20. Jan. 2019 – 18:00 Uhr

ANDERER SPIELORT: Sonntag, 10. Feb. 2019 – 17:00 Uhr im FORUM der Volkshochschule im Museum am Neumarkt, Cäcilienstr. 29-33

Theater das Spielbrett

Das Spielbrett - das rechtsrheinische Theater mit viel persönlicher Atmosphäre.

Seit 20 Jahren gibt es das Ensemble des „Theater Das Spielbrett“, in dem ausgebildete Schauspieler und engagierte Amateure zusammenspielen. Gegründet wurde das Theater von der Schauspieldozentin und früheren Tänzerin Gisela Olroth-Hackenbroch. Sie etablierte an ihrem Wohnort in Köln-Poll außer ihrer staatlich anerkannten Schauspielschule auch ein eigenes Theater mit festem Ensemble.

Das atmosphärische Keller-Theater mit 55 Plätzen in einem Privatwohnhaus nahe des Rheins entwickelte sich zu einem beliebten Treffpunkt von Theaterliebhabern aus der ganzen Stadt. Manche Inszenierungen der Prinzipalin erlebten dort bis zu 20 ausverkaufte Vorstellungen. Das Repertoire reichte von der klassischen Komödie (Molières „Der eingebildete Kranke“, Kleists „Der zerbrochne Krug“, Tschechows „Der Bär“) über Stücke des 19. Jahrhunderts (Ibsens „Nora“) bis zu Klassikern der jüngeren Vergangenheit (wie „Bernarda Albas Haus“, „Der Tod und das Mädchen“, „Furcht und Elend des Dritten Reiches“, „Die Zofen“, „Ich, Feuerbach“, „Dreck“ und „Top Dogs“). Zeitgenössische Komödien wie „Acht Frauen“ und „Ewig rauschen die Gelder“ rundeten das Programm ab.

Als der Mietvertrag in Poll 2015 auslief, begann die Suche nach einer neuen Spielstätte. Glücklicherweise wurden wir bald fündig. Das Bürgeramt im Bezirksrathaus Köln-Kalk verfügt über einen klimatisierten Theatersaal mit 99 Plätzen in acht ansteigenden Reihen, die alle einen hervorragenden Blick auf die Bühne erlauben. Dieser Saal wurde nur gelegentlich für Sitzungen der Bezirksversammlung, für Filmvorführungen oder für Schulungszwecke genutzt. Der damalige Leiter des Bürgeramts stellte den Raum zu bezahlbaren Konditionen für Proben und Aufführungen des „Theater Das Spielbrett“ zur Verfügung. Ziel ist es, für die Aufführungen dort Besucher aus ganz Köln, aber insbesondere auch aus den rechtsrheinischen Staddteilen anzuziehen.